Lieber Brüder,
Paulus schreibt im Kolosserbrief Kap. 4, 2-4: „Betet zugleich auch für uns, auf dass Gott uns eine Tür für das Wort auftue und wir vom Geheimnis Christi reden können, um dessentwillen ich auch in Fesseln bin, auf dass ich es so offenbar mache, wie ich es soll.“ Diese Fürbitte hatte Paulus nötig, denn er schreibt seinen Brief aus der Gefangenschaft. Unsere Verbindung zu Gott, unsere lebendige Beziehung zu unserem Schöpfer und Erlöser sollen wir nutzen. Jesus sagt: „Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.“ Gerne dürfen wir von diesem Angebot persönlich Gebrauch machen, wenn wir Hilfe brauchen.
Doch wir dürfen unsere Beziehung zu Gott nicht nur für uns selbst nutzen. Im Gegenteil, wir sind aufgerufen, herzliche Fürbitte mit Gott zu halten. Das Beispiel des Apostels und der Gemeinde von Kolossä zeigt eindrücklich, was zur Fürbitte nötig ist. Da ist als Erstes der Wunsch des Paulus und seiner Mitstreiter. Sie ersuchen um die Fürbitte der Kolosser. Sie machen keinen Hehl daraus, dass sie Hilfe nötig haben Und so sollten wir uns auch nicht schämen, mit unseren Glaubensgeschwistern über die eigenen Sorgen und Nöte zu reden. Wir sollten uns nicht scheuen, die anderen um ihre Gebete zu bitten.
Auch in diesem Gebetsbrief lesen wir wieder den Dank und die Bitten unserer Missionare. Und zum Andern sollten wir offene Augen und Ohren füreinander haben. Manche Not wird uns dann deutlich und wir können sie in unsere Fürbitte aufnehmen. Als Beter im MännerGebetsBund beten wir auch für die Boten des Evangeliums in aller Welt, dass Gott ihre Arbeit segne und sich das Evangelium in vielen Herzen eine Bahn breche. Sie alle brauchen unsere herzliche Fürbitte. Unsere Fürbitte ist wichtig und darum bleibt in Verbindung mit Gott! In wachsamem Dank und herzlicher Fürbitte.
Euer Friedrich Schechinger
