Februar 2026

Hallo ihr lieben Männer, 

was für ein interessantes Motto für das Jahr 2026: „Beten, mehr als Worte“. In der Bibel lesen wir immer wieder von Menschen, denen es buchstäblich die Sprache verschlagen  hat, wenn sie eine Gottesbegegnung hatten. Da waren Worte nicht mehr wichtig. Da gab es nur noch ein Staunen und Innehalten. Ein Staunen über die Einzigartigkeit Gottes. IHN in Worte zu fassen geht nicht.

  • Zacharias, der Vater von Johannes dem Täufer, kam stumm aus dem Tempel (Lukas 1,18-25). Bis zur Beschneidung war kein gesprochenes Gebet mehr möglich.
  • Die Sehnsucht der Frau nach Heilung in Markus 5,24-34. Sie wurde nicht durch ein gesprochenes Gebet geheilt. Ihr Glaube hat sie gesund gemacht.
  •  Jesus selbst ermuntert uns in Matthäus 5,5-8 nicht mit vielen Worten zu beten. Er weist darauf hin, dass unser Vater im Himmel weiß, was wir benötigen – ohne, dass wir es aussprechen.
  • Psalm 46, 11 fordert uns dazu auf, still zu sein und in dieser Stille Gott zu erkennen.

Ich bin so dankbar, dass wir mit einem einzigartigen Gott unterwegs sind, der – bevor wir etwas aussprechen – genau weiß, was wir benötigen. Er kennt unsere Gedanken durch und durch. Es kommt nicht auf unsere Worte an. Was für ein GOTT!

Ich wünsche euch für das Jahr 2026 gute Gottesbegegnungen im Alltag sowie ein tiefes Geborgen-Sein in Ihm. ER ist es, der auch unsere nicht gesprochenen Gebete kennt und hört. 

Liebe Grüße, euer Mitbeter Jürgen Kienle