April 2025

Apg. 12, 4 – 10 (Auszüge). Als er ihn nun ergriffen hatte, warf er ihn ins Gefängnis und überantwortete ihn vier Wachen von je vier Soldaten, ihn zu bewachen. Aber die Gemeinde betete ohne Aufhören für ihn zu Gott. Und in jener Nacht, nach der ihn Herodes vorführen lassen wollte, schlief Petrus zwischen zwei Soldaten, mit zwei Ketten gefesselt, und die Wachen vor der Tür bewachten das Gefängnis. Und siehe, der Engel des Herrn kam herein und Licht leuchtete auf in dem Raum; und er stieß Petrus in die Seite und weckte ihn und sprach: Steh schnell auf! Und die Ketten fielen ihm von seinen Händen. Und der En gel sprach zu ihm: Gürte dich und zieh deine Schuhe an! Und er tat es. Und er sprach zu ihm: Wirf deinen Mantel um und folge mir! Und er ging hinaus und folgte ihm und wusste nicht, dass ihm das wahrhaftig geschehe durch den Engel, sondern meinte, eine Erscheinung zu sehen. Sie gingen aber durch die erste und zweite Wache und kamen zu dem eisernen Tor, das zur Stadt führt; das tat sich ihnen von selber auf. Und sie traten hinaus und gingen eine Straße weit…

Gott ist größer als Wachen und Fesseln. Ihm ist nichts zu groß und nichts zu klein, um sich dadurch zu verherrlichen. Aber ER hat oft eine andere Vorstel lung von dem wie es geschehen soll, als wir es uns vorstellen können. Herodes hat einen enormen Aufwand betrieben, damit es nach menschlichem Ermes sen nicht möglich wäre, dass Petrus befreit werden könnte. Soviel Wachen für eine Person. Da ist keine Flucht oder Befreiung möglich. ABER was geschah? Niemand hatte mit dem Engel des Herrn gerechnet. Und siehe da, plötzlich ist der ganze Raum hell erleuchtet. Petrus schläft tief und fest, trotz der Fessel und der Wachen. So fest, dass er zunächst nichts mitbekommt. Der Engel weckt ihn auf und gibt ihm klare Anweisungen. Denen folgt er. Wie im Traum. Erst als er die Stadt verlassen hatte wurden ihm die Augen aufgetan. Das eiserne Tor war auf, und er war frei.

Euer Bruder Reiner Raasch